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Spielbericht Herren 1: HG Königshofen/S.TGE

Verbandsliga Herren: HG Königshofen/Sachsenflur – TGE 21:26 (9:10)
Der Vorhang fällt in der Fremde
Denkbar ungünstiger hätten die Vorzeichen für die TGE nicht sein können. So führte die letzte und bedeutungslose Verbandsligapartie die TGE auf die weiteste Reise – es ging zum Tabellenletzten aus Königshofen.
Angetreten hatte die weite Reise hingegen nur noch das absolut letzte Aufgebot der TGE – welches sich spontan während der Fahrt auch noch einmal verkleinern sollte. Nach der Ankunft stellte sich dann ebenfalls noch heraus, dass die TGE ihr letztes Spiel in einer Ausweichhalle und damit ohne Harz würde bestreiten müssen. Da die TGE jedoch ohne harzfreie Bälle auf die Reise gegangen war und auch die Gastgeber lediglich über ZWEI harzfreie Spielgeräte verfügten, erhielt die Mannschaft im Rahmen der Besprechung die Freigabe für ein Fußballmatch zum Aufwärmen. Unterdessen entschied Co-Trainer Daniel Kirsch – in Anbetracht des großen Personalmangels – noch einmal das Trikot mit der Nummer 5 überzustreifen (und krönte sein Comeback am Ende mit lupenreinen vier Toren). Da auch der Körper von Gerrit Kirsch einen Einsatz nach dem Aufwärmen zuließ, gab es tatsächlich noch einmal die Kirsch-Brüder in doppelter Aktion zu bewundern. Dies wiederrum freute damit die Mutter der beiden Akteure sehr – denn sie war der einzige Fan, der die Reise aus Eggenstein mit angetreten hatte (dafür an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön!).
Da unterdessen auch eine Lösung für die „Ballproblematik“ gefunden wurde, absolvierte die Mannschaft ein herkömmliches Aufwärmprogramm. Der Start in die Partie glückte der TGE dann überraschend gut. Dem „Spielgerät“ zum Trotz ging die TGE direkt mit 5:1 in Führung und schien schnell auf dem besten Wege, die Saison mit einem Sieg zu beenden. Doch einfach ist in dieser Spielzeit bekanntlich nie das Motto der Eggensteiner gewesen. Getreu diesem Motto baten die „Crows“ die Gastgeber freundlichst auch zurück in die Partie. So blieb die fehlerbehaftete Partie bis zum Pausenpfiff völlig ausgeglichen.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Mannschaft schließlich Tor um Tor ab – nur um den Vorsprung „Handschuhsheim-like“ wieder herzuschenken. Da Daniel Barth am Kreis von keinem seiner Gegenspieler zu stoppen war und die ungewohnten Freiheiten genüsslich ausnutzte, kam die TGE am Ende immer wieder zu leichten Torerfolgen und brachte den Sieg am Ende nach Hause.
Kurioser hätte die Saison demnach also nicht Enden können. Am Ende machte sich die TGE dann mit zwei finalen Pluspunkten auf die Heimreise. Diese beiden Punkte, da waren sich am Ende alle Beteiligten einig, widmete die Mannschaft ihrem Sportskameraden Maximilian Rudolf, der in Tübingen zurückgeblieben war.
Es spielten: Fabian Rigl (Tor); Maximilian Dürr (1) Daniel Kirsch (4/1), Gerrit Kirsch (1), David Zimmermann (1), Yannick Müller (2), Eric Edelmann (1), Christian Wolters (4/1), Daniel Barth (8), Jacob Hesselschwerdt (4), Luis „Etsche“ Hernandez, Johannes Köhler /JH