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Damen: SG Egg-Leo - HSG Walzbachtal 2 27:27 (18:16)

Am Samstagabend trafen sich die Damenmannschaften der SG Eggenstein-Leopoldshafen und der HSG Walzbachtal zum Landesligaduell im Eggensteiner Sportzentrum.

Von Beginn an nahm man sich vor, über klare Spielzüge und entschlossene Abschlüsse Sicherheit ins Angriffsspiel zu bringen. Dieser Plan ging zunächst voll auf: Die Egg-Leo-Damen erarbeiteten sich sauber herausgespielte Chancen, blieben im Abschluss konsequent und setzten sich bereits nach zehn Minuten auf 6:3 ab.

In der Defensive zeigte sich das Team zu Beginn jedoch noch etwas zu passiv, sodass die Gäste aus Walzbachtal immer wieder ungehindert durchstoßen oder durch platzierte Rückraumwürfe zum Torabschluss kommen konnten. Dennoch arbeiteten sich die Gastgeberinnen Schritt für Schritt in die Partie und behaupteten ihre Führung auch in der Folge. Nach zwanzig Minuten stand es 14:10, ehe sich Walzbachtal vor der Pause noch einmal herankämpfte. Mit 18:16 ging es in die Kabine – ein Vorsprung, der angesichts der starken Anfangsphase verdient war.

Mit Wiederanpfiff wollte die SG sich erneut auf ihre Stärken besinnen, doch das Angriffsspiel wurde zunehmend hektisch. Während die Abwehr nun deutlich stabiler stand und konsequenter zupackte, schlichen sich vorne vermehrt technische Fehler ein. Walzbachtal nutzte diese Phase und glich in der 40. Minute zum 21:21 aus.

Trotz dieser Schwächephase zeigten die Egg-Leo-Damen Moral. Mit viel Einsatzbereitschaft und großem Teamgeist blieb man im Spiel und erarbeitete sich in der 50. Minute wieder eine knappe 25:24-Führung. In den Schlussminuten verpasste die SG jedoch mehrfach die Chance, sich deutlicher abzusetzen – einige gute Möglichkeiten blieben ungenutzt. So geriet man in der 58. Minute mit 26:27 ins Hintertreffen.

In einer spannenden Schlussphase bewies die Mannschaft jedoch einmal mehr ihren Kampfgeist. Mit letzter Konsequenz gelang kurz vor dem Ende der verdiente Ausgleich zum 27:27, der gleichzeitig den Endstand markierte.

Ein Spiel, das zeigt, wie viel Potenzial und Zusammenhalt in der SG steckt – auch wenn man sich für den großen Aufwand dieses Mal „nur“ mit einem Punkt belohnte.